Antrag zum Move and Groove Center

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Am kommenden Dienstag, den 11. September stellt die GRÜNE Fraktion Bad Homburg einen Antrag im Jugend-, Sozial- und Sportausschuss mit dem Wortlaut:

„Im nächsten Jugend-, Sozial- und Sportausschuss soll der Sach- und Planungsstand des „Move and Groove“-Center, ähnlich wie bei den Jugendorganisationen, in Form einer Präsentation vorgestellt werden.“

In dem geplanten Move and Groove Center auf dem Bahnhofsareal sollen eine Trendsporthalle, ein Kinokomplex, ein Club, sowie eine Bar für Jugendliche geschaffen werden. „Ich freue mich jetzt schon auf die Vorstellung des aktuellen Sach- und Planungsstand zum Move and Groove Center“, so Alexander Unrath stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher der Grünen Jugend Bad Homburg.

Für die GRÜNE Fraktion ist das Thema „Move and Groove“ wichtig und möchte daher das Thema mehr in die Öffentlichkeit bringen. Es sei wichtig und der richtige Zeitpunkt jetzt den aktuellen Planungsstand im Ausschuss vorzustellen. „Wir GRÜNE begleiten das wichtige Projekt für die Jugend von der Geburt an und mit dem GRÜNEN Stadtrat Dieter Kraft haben wir einen Jugenddezernenten der das Projekt mit voller Kraft und Leidenschaft vorantreibt“, freut sich der junggrüne Unrath.

Grüne Jugend bedankt sich bei Katharina Andres und wünscht Oliver Messer viel Erfolg bei der Fraktionsarbeit

In der GRÜNEN Fraktion Bad Homburg wird es in Zukunft ein neues Gesicht geben. Nachdem Katharina Andres (24) aus privaten Gründen ihr Stadtverordnetenmandat niederlegt wird der 21-jährige Informatikstudent Oliver Messer aus der Grünen Jugend Bad Homburg nachrücken.

„Wie bedauern es sehr das Katharina Andres ihr Mandat niederlegt. Sie hat die Fraktion immer unterstützt und war eine Bereicherung. Wir wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute“, teilt uns der stellvertretende Fraktionsvize der GRÜNEN Bardo Röhrig mit.

Derweil rückt Oliver Messer, Sprecher der Grünen Jugend Bad Homburg in die Stadtverordnetenversammlung für Andres nacht. „Ich freue mich sehr, dass mit Oliver Messer jemand aus der Grünen Jugend nachrückt. Das zeigt, dass die GRÜNEN auch eine Partei für junge Menschen und deren Interessen sind. Die Grüne Jugend ist damit weiterhin mit vier Mitgliedern in der GRÜNEN Fraktion stark vertreten“, freut sich sein Co-Sprecher der Grünen Jugend und Fraktionsvize Alexander Unrath.

Tanzen für alle – Landesvorstand der GJH fordert die GEMA auf, ihre Tarifreform zu überarbeiten

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Der Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen (GJH) sieht die geplante Reform der Tarifstruktur der Gesellschaft für musikalische  Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) kritisch: „Es ist gut, dass die GEMA ihre Tarifstruktur vereinfachen und transparent gestalten will, aber allein der gute Wille ist dabei nicht ausreichend.“

In ihrer Tarifreform möchte die GEMA unter anderem zehn Prozent des Eintrittspreises für sich beanspruchen. „Hier begeht die GEMA einen Fehler. Ihre Berechnungen beziehen sich auf die Quadratmeterzahl des Veranstaltungsortes und den Eintrittspreis. Dabei ist es ihr egal, wie stark die Veranstaltung besucht ist. Es wird also immer von einer vollen Auslastung der Veranstaltung ausgegangen.“, kritisiert Alexander Unrath, kulturpolitischer Koordinator und Landesschatzmeister der GJH.

Der Vorstand der GJH befürchtet, dass sich nur noch bestimmte Veranstaltungen und Clubs auf Dauer durchsetzen können. „Die kulturelle Vielfalt wird dadurch nachhaltig geschädigt.“, so Unrath. „Ein Clubsterben lässt die Regionen nicht nur kulturell verarmen, sondern schadet auch der Wirtschaft.“

Der Landesvorstand der GJH fordert die GEMA deshalb auf, ihre Tarifreform zu überdenken und der Realität anzupassen. Dabei sei es besonders wichtig, die kulturelle Vielfalt in der Musik nicht zu schädigen. Eine faire Tarifstruktur muss die Interessen von Künstlerinnen und Künstlern, Veranstalterinnen und Veranstaltern sowie Besucherinnen und Besuchern ausgeglichen berücksichtigen.

Solange die GEMA ihre Forderungen nicht überarbeitet, fordert der Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen die Musik- und Tanzkulturszene auf, die GEMA mit friedlichen und kreativen Protesten von einer Reform der Reform zu überzeugen. Die Junggrünen selbst planen Kultusministerin Beer (FDP) ihre Position in den nächsten Tagen in einem offenen Brief darzulegen.

Offener Brief an die Junge Union Bad Homburg nach dem „Verleumdungsvorwurf“

Liebe JU Bad Homburg,

wir habe eure Stellungnahme über die „20-Uhr-Sperrstunde“ am Samstag, den 21. Juli 2012 aus der TZ zu Kenntnis genommen.

Wir wollen euch mit diesem Brief unser Anlegen noch ein Mal genauer darlegen. Es ist uns immer noch wichtig über die genannten Schröder-Pläne und auch über die Personalie Schröder eine öffentliche Diskussion zu führen.

Für uns ist eine Familienministerin, die sich gegen die Frauen und die Jugend stellt, weiterhin nicht tragbar. Wer wie Ministerin Schröder sich nicht klar für eine gesetzliche Frauenquote in Vorständen stark macht und dabei an der Herdprämie festhält, zeigt nur, dass sie eine Ministerin aus dem letzten Jahrtausend ist und ihr moderne Politik des 21. Jahrhunderts völlig fremd ist. Obwohl, „… ausgerechnet sie, die Quoten-Ministerin par excellence. Sie wäre nicht im Amt, käme sie nicht aus Hessen. Wäre sie keine Frau…“ stellt die TZ in der gleichen Ausgabe vom 21.Juli fest.

Doch anstatt sich mit den Inhalten auseinander zu setzen, habt ihr uns „Verleumdung“ vorgeworfen. Diese Kritik weisen wir strikt zurück. Die Ministerin hat die Aufgabe in ihrem Familienministerium die politische Richtung vorzugeben. Deshalb ist sie als oberste Verwaltungsspitze des Familienministeriums für alle Pläne verantwortlich. Doch an dieser Stelle möchten wir die SZ-online vom 9. Juli 2012 zitieren: Continue reading

„Schnarchstadt, nein Danke“ – Bündnis stärkt die Jugend

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Die Grüne Jugend Bad Homburg (GJ) ist über die jüngste Kritik der Jungen Union Bad Homburg (JU) sehr überrascht. In einer Pressemitteilung der Nachwuchsorganisation der CDU beklagen sich die jungen Politiker darüber, dass bei dem Bündnis für Homburg die Jugend in der Prioritätenliste ganz unten stehen würden.

Grund der Behauptung ist die Antwort von Sozialdezernent Dieter Kraft (GRÜNE) auf die Anfrage im Stadtparlament, wieso das Jugendforum in den letzten Monaten nicht getagt habe. Darauf erwiderte Kraft, dass die zuständige Mitarbeiterin im Mutterschutz war und deshalb diese Aufgabe nicht betreuen konnte. „In nahe Zukunft wird das Jugendforum seine Tätigkeiten wieder Aufnehmen können. Wir kennen Dieter Kraft gut genug, für ihn steht die Jugend immer an erster Stelle“, erklärt Oliver Messer, Sprecher der GJ.

Auf die Behauptung, dass die Jugend auf der Prioritätenliste des Bündnisses ganz unten stehen würde reagieren die grünen Nachwuchspolitiker mit besonders viel Unverständnis.„Wie die Junge Union sich in den letzten Monaten präsentiert ist einfach nur noch peinlich und zeigt mit ihren Behauptungen ihre Ahnungslosigkeit“, kommentiert Alexander Unrath, ebenfalls Sprecher der GJ, die Pressemitteilung der JU. Gerade das Bündnis habe in den letzten Monaten viel für die Jugend gemacht, dabei möchte die Grüne Jugend nur an die Konzertreihe „Young Friday“ und dem Malwettbewerb „Bad Homburg sitzt Bunt“ erinnern. Aber auch zwei weitere Großprojekte sind in der Planung bzw. in der Entstehung, wovon die Jugend profitieren wird, sind sich die jungen Grünen einig. „Der Kulturbahnhof wird nächstes Jahr eröffnet und auch da wird die Jugend einen Platz finden. Ich kann mich noch daran erinnern als Frau Dr. Jungherr (CDU) Oberbürgermeisterin der Stadt war und in der Ausschreibung mit keinem Satz das Wort Jugend oder Kultur erwähnt hat. Erst mit Oberbürgermeister Korwisi hat sich das wieder gewendet“ gibt Unrath zu bedenken.

Des Weiteren weißt die Grüne Jugend auf die Planung des „Move and Grove Center“ hin. „Dieter Kraft treibt dieses Projekt mit Hochdruck voran. Es soll ein Klub, eine Bar, eine Trendsporthalle und ein Kino in diesem Komplex angesiedelt werden. Dabei wollen wir besonders betonen, dass die JU bei der Planungsvorstellung im Rathaus ebenfalls anwesend war und sich nicht negativ darüber geäußert hat“ so Messer und Unrath gemeinsam.

„Mit den einigen Beispielen haben wir noch nicht alles dargelegt, was das Bündnis für die Jugend umgesetzt hat. Jedoch zeigt es, wie das Bündnis mit sinnvollen Maßnahmen den Ruf der „Schnarchstadt“ entgegenwirkt, der sich in einer 60 Jahren CDU Herrschaft immer weiter verfestigt hat“, erklären Messer und Unrath.