Grüne Jugend Hessen wählt neuen Vorstand – Bad Homburg wieder vertreten

v.l.n.r. Alexander Unrath, Lili Bauer, Lisa Süß, Phillip Krassnig, Sophia Honecker, Ginan Osmann und Thorben Sämann

Die Grüne Jugend Hessen (GJH) hat am vergangenen Wochenende in Wetzler einen neuen Vorstand gewählt. Laura Burkart (24) tratt nach zwei Jahren im Vorstand nicht für ein weiteres Jahr mehr an. Auf der Landesmitgliederversammlung (LMV) wurde sie mit großem Applaus als frauenpolitische Sprecherin verabschiedet. Nach eigener Aussage möchte sie nun ihren Schwerpunkt auf ihr Studium und auf die Kommunalpolitik legen. ganzen Artikel lesen

„Wir sind neidisch auf Kiel!“ – Grüne Jugend Hessen will ein modernes Wahlrecht

Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Die Grüne Jugend Hessen blickt sehnsüchtig nach Schleswig-Holstein. Dort hatte der Landtag heute beschlossen, sich im Bundesrat für ein kommunales Wahlrecht für alle einzusetzen. Das heißt, auch Nicht-EU-Bürger*innen, die schon lange in Deutschland wohnen, sollen in Zukunft wählen dürfen und gewählt werden können.

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Gut aufgestellt für den Wahlsommer – Grüne Jugend Hessen wählt auf ihrer Landesmitgliederversammlung einen neuen Vorstand

Am vergangenen Wochenende kamen auf der Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Hessen (GJH) in Bad Homburg viele junge, grüne und motivierte Menschen übers Wochenende zusammen, um einen neuen Landesvorstand zu wählen und sich auf das Wahlkampfjahr vorzubereiten. ganzen Artikel lesen

Tanzen für alle – Landesvorstand der GJH fordert die GEMA auf, ihre Tarifreform zu überarbeiten

Julien Christ / pixelio.de

Der Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen (GJH) sieht die geplante Reform der Tarifstruktur der Gesellschaft für musikalische  Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) kritisch: „Es ist gut, dass die GEMA ihre Tarifstruktur vereinfachen und transparent gestalten will, aber allein der gute Wille ist dabei nicht ausreichend.“

In ihrer Tarifreform möchte die GEMA unter anderem zehn Prozent des Eintrittspreises für sich beanspruchen. „Hier begeht die GEMA einen Fehler. Ihre Berechnungen beziehen sich auf die Quadratmeterzahl des Veranstaltungsortes und den Eintrittspreis. Dabei ist es ihr egal, wie stark die Veranstaltung besucht ist. Es wird also immer von einer vollen Auslastung der Veranstaltung ausgegangen.“, kritisiert Alexander Unrath, kulturpolitischer Koordinator und Landesschatzmeister der GJH.

Der Vorstand der GJH befürchtet, dass sich nur noch bestimmte Veranstaltungen und Clubs auf Dauer durchsetzen können. „Die kulturelle Vielfalt wird dadurch nachhaltig geschädigt.“, so Unrath. „Ein Clubsterben lässt die Regionen nicht nur kulturell verarmen, sondern schadet auch der Wirtschaft.“

Der Landesvorstand der GJH fordert die GEMA deshalb auf, ihre Tarifreform zu überdenken und der Realität anzupassen. Dabei sei es besonders wichtig, die kulturelle Vielfalt in der Musik nicht zu schädigen. Eine faire Tarifstruktur muss die Interessen von Künstlerinnen und Künstlern, Veranstalterinnen und Veranstaltern sowie Besucherinnen und Besuchern ausgeglichen berücksichtigen.

Solange die GEMA ihre Forderungen nicht überarbeitet, fordert der Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen die Musik- und Tanzkulturszene auf, die GEMA mit friedlichen und kreativen Protesten von einer Reform der Reform zu überzeugen. Die Junggrünen selbst planen Kultusministerin Beer (FDP) ihre Position in den nächsten Tagen in einem offenen Brief darzulegen.

„Fankultur? Ja bitte!“ – Grüne Jugend Hessen distanziert sich vom Bundesverband der Grünen Jugend

Gabi Schoenemann / pixelio.de
Gabi Schoenemann / pixelio.de

Am 14.Juni veröffentlichte der Bundesverband der Grünen Jugend den Artikel „Alle Jahre wieder: Patriotismus? Nein Danke!“. Wie auch bereits 2010 kritisieren sie hier den „Party-Patriotismus rund um den Fußball“ und wollen sich der schwarz-rot-goldenen sowie anderer nationaler Symbolik verweigern. Der Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen distanziert sich von diesen Aussagen und hat dazu in einem Offenen Brief an den Bundesvorstand Stellung bezogen.

„Die Flaggenkultur während großer Sportveranstaltungen ist nicht unbedingt mit Patriotismus gleichzusetzen. Für uns ist dies in erster Linie ein Ausdruck der Fankultur“, so Laura Burkart und Alexander Unrath, Mitglieder des Landesvorstandes der Grünen Jugend Hessen. „Natürlich gibt es einige, die die nationale Symbolik für ihre fremdenfeindliche Gesinnung missbrauchen. Doch für die meisten ist die Flaggenkultur kein vordergründiges Zeichen von falschem Nationalstolz, sondern ein Bezug zur Mannschaft, die im internationalen Sportwettbewerb antritt“, führen die beiden Nachwuchspolitiker weiter aus. Continue reading