„Kristina die Party ist aus für dich, es ist nach 20 Uhr!“ – JU Bad Homburg soll ihren Einfluss nutzen

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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) aus Hessen forderte zuletzt eine „20-Uhr-Sperrstunde“ für Teenager. Dabei sollen nach 20 Uhr auf öffentlichen Volksfeste mit Alkoholausschank keine Teenager unter 16 Jahre und ohne elterlichen Begleitung daran teilnehmen dürfen.

Die Grüne Jugend Bad Homburg (GJ) sieht in dieser Maßnahme keinen wirklichen Sinn und fühlt sich in ihrer Vermutung bestätigt, dass die Bundesfamilienministerin Schröder von ihrem Fach keine Ahnung hat. „Frau Schröder hat wohl vergessen, dass an unter 16-jährigen sowieso kein Alkohol ausgeschenkt werden darf. Anstatt aus der Panik heraus reaktionär zu Handeln, sollte sie sich lieber ein Konzept überlegen wie man den Alkoholmissbrauch präventiv bekämpfen kann“, erklärt Alexander Unrath, Sprecher der GJ Bad Homburg.

Unrath bekommt dabei Unterstützung von Linda Kappel die ebenfalls Sprecherin bei der GJ ist. Sie weißt darauf hin, dass die Bundesfamilienministerin Schröder auch eine Ministerin ist, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen vertreten sollte. „Frau Schröder sollte die Rechte der Jugendlichen stärken und nicht schwächen“, empört sich Kappel und führt fort, „wer die Rechte der Kinder und Jugendliche so behandelt, sollte aus dem Ministerium zurücktreten. Wir wollen jemanden, der sich für jungen Menschen stark macht.“

Dabei fordert die GJ Bad Homburg Roland Mittmann, Mitglied des Landesvorstandes  der JU Hessen aus Bad Homburg zum Handeln auf. „Wir wünschen uns, dass Roland Mittmann sich für die Rechte der Teenager stark macht und sich dazu öffentlich bekennt und zusätzlich seinen Einfluss im Landesvorstand nutzt, um Schröders Pläne zu verhindern“, so die beiden Nachwuchspolitiker Unrath und Kappel.

Nicht nur auf die Stellungnahme von Mittmann warten die jungen Grünen. Die GJ ist  ebenso gespannt, wie die JU zu den Plänen von der hessischen Bundesministerin steht und fordert daher die JU Bad Homburg dazu auf, Stellung zu beziehen. Doch was, wenn die JU doch hinter der Ministerin steht? „Sollte die JU tatsächlich hinter Frau Schröder stehen, so sind wir gespannt ob die JU auch auf dem Laternenfest weiterhin ihre Vasallentreue zeigt und ab 20 Uhr alle unter 16-jährigen von ihrem Stand weg schicken“, geben die beiden SprecherInnen Unrath und Kappel zu bedenken.