Soziales

Kinder

Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Kinder bilden unsere Zukunft und sind für unsere Gesellschaft wertvoll. Deshalb wollen wir, dass in Bad Homburg jedes Kind die gleichen Chancen hat. Dies beinhaltet auch, dem Kind neben Kindergarten und Schule ein Angebot zugänglich zu machen, damit sie sich in unserer Stadt wohler fühlen.

Ein erster Schritt wurde schon getan, indem gerichtlich beschlossen wurde, dass Kinder beim Spielen laut sein dürfen und dies kein Lärm ist. Wir finden, dass dieses ein wichtiger und richtiger Schritt war.

Spielplätze und AktionstageIn Bad Homburg gibt es viele schöne Spielplätze. Dies sollte auch in Zukunft so bleiben, weshalb wir diese auch in Zukunft weiter instand halten wollen. Darüber hinaus sollten einige Spielplätze noch behindertengerechter gestaltet werden. Um Bad Homburg auch für Kinder noch erlebbarer zu machen, könnten wir uns hier noch einige neue Aktionen vorstellen. So könnte es in den Ferien an einzelnen Tagen Thementage, Aktionsspiel o. ä. geben.

Kindergartenplätze

Bildung beginnt schon in der Kindergrippe bzw. im Kindergarten. Dieses Angebot sollte allen Kindern in Bad Homburg zur Verfügung gestellt werden. Wir fordern für alle Kinder eine flächendeckende und gezielte Betreuung. Hierfür sollte die Stadt genug qualifiziertes Personal einstellen.

Die Stadt Bad Homburg sollte außerdem die Integration behinderter Kinder voran bringen und deshalb auch für diese Kinder mehr Plätze in Regeleinrichtungen anbieten. Wir freuen uns sehr drüber, dass der Kindergarten in Bad Homburg inzwischen betragsfrei ist, jedoch sind wir der Meinung, dass dies noch nicht ausreicht.

Des Weiteren wollen wir mehr kostenlose Krippen und Hortplätze, damit auch jüngere oder/und ältere Kinder eine Chance auf eine sinnvolle und professionelle Betreuung haben.

Lebenswert und sozial Leben

Auch in Bad Homburg gibt es nicht nur die „Reichen und Schönen“, auch hier wohnen Menschen, die mehr benötigen, um in Bad Homburg leben zu können. Aus diesem Grund wollen wir, bislang bewährtes ausbauen, wie zum Beispiel den Homburg-Pass, und andere Ideen verwirklichen.

Bad Homburger Tafel

Nicht alle Menschen haben ihr tägliches Brot und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Die Tafeln bemühen sich mit ehrenamtlichen Helfern um einen Ausgleich für die Bedürftigen in unserer Stadt. Auch in Zukunft wollen wir die Bad Homburger Tafel unterstützen, sodass diese ohne Probleme weiterhin ihre Arbeit machen kann. Jedoch kann auf lange Sicht eine Einrichtung wie die Tafel nicht das Problem der Armut lösen. Wir müssen auch andere Lösungsansätze für den Kampf gegen Armut finden und dürfen nicht an dieser Stelle stehen bleiben.

Generationenprojekt:

Wir wollen verschiedene Generationen besser zusammen bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen wir u. a. das Projekt „Offenes Wohnzimmer“ (Nachbarschaftshilfe) ausbauen. So soll das bestehende Wohnzimmer mehr beworben werden und bei wachsender Nachfrage ein weiteres in zentralerer Lage in Betracht gezogen werden.

Des Weiteren halten wir die Einrichtung von Mehrgenerationenhäusern für sinnvoll. So könnten evt. – durch die Stadt initiiert- Jung und Alt zusammen leben und sich austauschen.

Barrierefreies Bad Homburg:

Jeder körperlich Behinderte sollte sich in Bad Homburg frei und selbstständig bewegen können. Oft werden die Bedürfnisse von den Betroffenen übersehen, doch auch sie sollten ohne Probleme in städtische Einrichtungen gelangen. Zu diesem Zweck sollten Wege dorthin gut ausgestattet sein, weshalb Pieper an Ampeln für Blinde sehr sinnvoll sind und deckend im Stadtgebiet eingeführt werden sollten.

Sozialer Wohnungsbau:

Wir leben in einer immer älter werdenden Stadt. Jugendliche ziehen weg, weil es für sie an attraktivem und bezahlbarem Wohnraum mangelt. Als Grüne Jugend fordern wir, dass die Stadt dem Trend der Überalterung entgegen wirkt und bezahlbaren, attraktiven und vor allem ausreichenden Wohnraum für junge Menschen in Bad Homburg schafft.

Als ersten notwendigen Schritt, sehen wir die Förderung des Projektes „Junges Wohnen“, welches ausgedehnt werden sollte. Des Weiteren sollte es ähnliche Baukonzepte auch für Familien geben. Im Bereich „Sozialer Wohnungsbau“ muss die Stadt endlich etwas unternehmen.

Wir, die Grüne Jugend, sprechen uns deswegen für die objektive Wohnungsförderung aus. Wir halten es für das Sinnvollste, wenn die Stadt oder eine städtische Wohnungsbaugesellschaft mit diesen Aufgaben betraut wird. So könnte sie direkt in Kontakt mit den Menschen ihrer Stadt, die eine billige Wohnung suchen, stehen. Dies würde wirtschaftlichen Problemen mit den Wohnungseigentümern entgegenwirken. Des Weiteren glauben wir, dass diese Variante wesentlich weniger bürokratisch ist und somit den Menschen besser und schneller geholfen werden kann.